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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Einführung einer formalen Methode zur Entwicklung qualitativ hochwertiger Ausführungsterminpläne in die Baupraxis



Laufzeit des Projekts:
01.02.2008 -  31.01.2010
Das Vorhaben wird gefördert vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. (Förderkennzeichen: 03WWBE003)
beteiligte Partner:
BMC AG

Im Kern dieses Vorhabens steht die Fragestellung, wie eine neuartige formale Methode zur Unterstützung von Aufgaben im Baumanagement in die Baupraxis eingeführt  werden kann. Ausgangspunkt ist eine neuartige Methodik für das Baumanagement. Die Anwendung dieser Methodik erlaubt es, technologische Abhängigkeiten zwischen Vorgängen der Bauausführung konsistent zu berechnen. Der Methodik liegt ein Formalismus zu Grunde. In der traditionellen Terminplanung werden alle relevanten Informationen vorgegeben. Die Qualität der Terminpläne wird bei der hier einzuführenden Methodik im Rahmen vorgegebener Eingangsgrößen durch den Formalismus bestimmt. Es entsteht ein Gebilde, das über den Ablauf hinaus Informationen für den Ausführungsprozess konsistent beschreibt.

Die Einführung dieser Methodik in die Baupraxis wird untersucht und dokumentiert. Hierbei wird zweistufig vorgegangen. In der ersten Stufe wird parallel zur traditionellen Vorgehensweise die neuartige Methodik angewandt. Personen mit unterschiedlichem fachlichen Hintergrund (Wissenschaft, Praxis) führen die Arbeiten am selben Projekt durch. Im zweiten Schritt wird von Personen aus der Praxis ausschließlich die neuartige Methodik angewandt. Diese Arbeiten werden unterstützt durch eine Person mit wissenschaftlichem Hintergrund. Die Anwendung der Methodik wird zu  Verschiebungen in den Aufwänden führen. Arbeitsschritte, die traditionell anders  ausgeführt werden, müssen in ihrer Abfolge neu definiert werden. Dies führt zu Veränderungen mit Auswirkungen auf die Arbeitsabläufe. Diese Veränderungen werden in beiden Stufen bestimmt. Damit wird eine Grundlage geschaffen für die Bewertung der Methodik im Hinblick auf ihren Nutzen im Gesamtkontext der durchzuführenden Aufgaben und Arbeitsschritte.

Die gewonnenen Erkenntnisse dienen dazu, dass andere Unternehmen der Bauwirtschaft die Einführung formaler Methoden für das Baumanagement besser abschätzen können. Sie werden den Unternehmen zugänglich gemacht. Damit entsteht ein Wissen, dass insbesondere für Unternehmen der Bauwirtschaft unerlässlich ist bei der Entscheidung, neuartige Methoden einzuführen. Die Struktur der Bauwirtschaft sowie die Kapitalstrukturen der Unternehmen erlauben es nicht, in die Gewinnung dieses Wissens zu investieren. Insofern übernimmt dieses Vorhaben eine Vorreiterrolle. Der Schritt, formale Methoden zur Bewältigung der Aufgaben im Baumanagement einzuführen, ist notwendig. Die steigende Komplexität der Bauprojekte erfordert dies. Hierzu ist ein Wissenstransfer von Forschungseinrichtungen in Unternehmen der Bauwirtschaft erforderlich.

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